Die weibliche Fruchtbarkeit beschreibt die Fähigkeit einer Frau, auf natürlichem oder medizinisch unterstütztem Weg schwanger zu werden. Sie wird von zahlreichen Faktoren beeinflusst, darunter das Alter, die Eizellreserve, der hormonelle Status sowie der allgemeine Gesundheitszustand. Mit zunehmendem Alter nimmt die Fruchtbarkeit der Frau natürlicherweise ab, weshalb eine frühzeitige Abklärung bei Kinderwunsch von großer Bedeutung ist.
Männer und Frauen haben unterschiedliche Entwicklungsstufen für die Fortpflanzungszellen (Eizellen/Spermien). Während Männer im Laufe ihres Lebens neue Samenzellen bilden können, verfügen Frauen über eine Eizellenreserve, die mit dem Alter abnimmt und bereits im Embryonalstadium, also im Mutterleib, festgelegt wird. Die Verbrauchsrate der Eizellen ist sehr individuell, und es gibt Fruchtbarkeitstests für Frauen, die durchgeführt werden können, damit Frauen ihren aktuellen Fruchtbarkeitsstatus erkennen können, und wenn es Anzeichen für das Risiko einer geringen Eizellreserve gibt, können diese Tests dies frühzeitig anzeigen. Eine Ultraschalluntersuchung ist einer der wichtigsten Tests, um die Anzahl der Antralfollikel zu überprüfen, ebenso wie eine Blutuntersuchung zur Feststellung der Fruchtbarkeit. Diese Untersuchungen sind eine wichtige Methode zur Feststellung der Fruchtbarkeit und für Frauen im fortgeschrittenen Alter, d. h. ab 35 Jahren, eine wichtige Fruchtbarkeitsuntersuchung.
Welche Bluttests zur Feststellung der Fruchtbarkeit bei Frauen gibt es, und gibt es einen bestimmten Tag im Menstruationszyklus, an dem die Tests durchgeführt werden sollten?
Die Fruchtbarkeits-Bluttests FSH (follikelstimulierendes Hormon), LH (luteinisierendes Hormon), E2 (Estradiol) und Progesteron sind zyklusabhängige Tests. Früher wurden die FSH- und E2-Werte zur Beurteilung der Fruchtbarkeit zu Beginn des Menstruationszyklus herangezogen, da sie jedoch zyklusabhängig sind. Die Tests, die jetzt nicht mehr zyklusabhängig sind, sind AMH (Anti-Müller-Hormon), und dieser Test wird weithin als einer der wichtigsten Tests zur Beurteilung der weiblichen Fruchtbarkeit verwendet. Es handelt sich um eine objektive Methode, um die ovarielle Reserve der Frau zu ermitteln. Liegt der AMH-Wert unter dem Grenzwert (meist unter 1 ng/ml), zeigt er das Risiko für die Eierstockreserve an und ermöglicht es den Frauen, ihre Zukunft zu planen, z. B. das Einfrieren von Eizellen, das Einfrieren von Embryonen oder die Absicht, so bald wie möglich Mutter zu werden.
Was kann die weibliche Fruchtbarkeit beeinträchtigen?
Der wichtigste Faktor für die weibliche Fruchtbarkeit ist das Alter. Mit zunehmendem Alter enthalten die Eierstöcke weniger Antralfollikel. Auch die Genetik spielt eine wichtige Rolle, denn einige Erbkrankheiten können zu Problemen mit der frühen Eierstockreserve (Eizellen) führen. Einige Erkrankungen wie Endometriose oder frühere Operationen/Chemo- oder Strahlentherapien an den Eierstöcken sind ebenfalls wichtig und können die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Auch der Lebensstil ist wichtig; wir wissen, dass Rauchen/Tabakprodukte die Eierstöcke schädigen können, während ein gesunder Ernährungsplan für die Fruchtbarkeit / fruchtbarkeitsfördernde Lebensmittel die Qualität verbessern können.
Die weibliche Fruchtbarkeit ist ein komplexes Zusammenspiel biologischer und hormoneller Faktoren, das sich im Laufe des Lebens verändert. Eine individuelle Diagnostik und rechtzeitige medizinische Beratung sind entscheidend, um Fruchtbarkeitschancen realistisch einzuschätzen und geeignete Behandlungsmöglichkeiten zu planen.
Bei Cyprus Hope Fertility | Team Z wird die weibliche Fruchtbarkeit nach einem wissenschaftlich fundierten und personalisierten Ansatz bewertet. Unter der Leitung von Dr. Zehra Onar erhalten Patientinnen eine umfassende Beratung und maßgeschneiderte Behandlungsstrategien, die auf modernster Reproduktionsmedizin basieren und den Kinderwunsch bestmöglich unterstützen